Funktionsweise

Zunächst werden elektrischen Potentialschwankungen im Gehirn mittels Elektroden auf der Kopfhaut abgeleitet und von einem Computerprogramm in Frequenzbereiche aufgeteilt. Der Therapeut kann so Über- und Unteraktivierungen, sowie unvorteilhaft angewöhnte strukturelle Abläufe und Disharmonien der Gehirnhälften erkennen.

Die Frequenzbereiche lassen sich mentalen Zuständen, wie Müdigkeit, Unaufmerksamkeit, Entspannung, Konzentration und Anspannung, zuordnen.

Auf dem Monitor wird in Echtzeit angezeigt, wie viel Aktivität in welchen Bereichen vorherrscht.

Der Proband bekommt Grafiken, Animationen oder kurze Filmsequenzen gezeigt, die immer dann unterbrochen werden, wenn in individuell ausgewählten Frequenzbereichen zu viel oder zu wenig Aktivität herrscht.

So lernt das Gehirn unbewusst -durch operante Konditionierung-, welche Veränderungen erwünscht sind.

Wird ein Kind mit Konzentrationsstörung unaufmerksam, stockt beispielsweise die Filmsequenz, wodurch das Kind motiviert und das Gehirn konditioniert wird, die der Aufmerksamkeit entsprechenden Frequenzbereiche stärker zu aktivieren.

Beim Entspannungstraining wird für die auditive Wahrnehmung ruhige Musik gespielt und für die visuelle Wahrnehmung z.B. ein Sonnenuntergang am Strand gezeigt. Indem die Wellenbewegungen und die Musik unterbrochen werden, bekommt das Gehirn die Rückmeldung, welche Frequenzbereiche in einem Zustand der Entspannung & Ausgeglichenheit unerwünscht sind.

Durch häufiges und regelmäßiges Wiederholen werden die trainierten unbewussten Abläufe automatisiert und Alltagssituationen transferiert.